BerechnungsfaktorEinflussgröße Abkürzung Wert

235 Hinweise zu den Drehmomentangaben im Katalog Die Drehmomentangaben zu Zahnrädern (in den Maßtabellen, zul. MD in Nm bzw. Ncm) beziehen sich nur auf die Verzahnung, ohne Berücksichtigung von Wellendurchmesser und Passfedergröße. Die Tragfähigkeitsberechnungen basieren auf den Grundlagen der Grübchentragfähigkeit (Pittings) der Zahnflanken sowie der auf- tretenden Zahnfußspannung. Berechnungsgrundlage ist DIN 3990 (Methode B). Es wurden folgende Berechnungsannahmen gemacht: Berechnungsfaktor/Einflussgröße Abkürzung Wert Bemerkung Berechnungsverfahren - - DIN 3990, Methode B DIN Qualität - 8 - Zähnezahlverhältnis U 1 Ist U > 1, so steigt für V-Null-Verzahnungen die Flankensicherheit an, die Fußsicherheit sinkt. Überprüfen Sie bei anderen Zähnezahlverhältnissen jeweils Ritzel und Rad getrennt voneinander! Herstellungswerkzeug: h aP0 /h fP0 /rho aPo 1,25/1/0,25 Wälzfräser Kopfhöhe/Fußhöhe/ Kopfabrundung Flankensicherheit S H 1,0 Dauerfest 10.000 h (bei Stahlwerkstoffen) Zahnfußsicherheit S F 1,5 Dauerfest 10.000 h (bei Stahlwerkstoffen) Anwendungsfaktor K A 1,25 Industriegetriebe, gleichmäßige, leichte Stöße. Dynamikfaktor K V 1,0 Im Regelfall ohne großen Einfluss. Breitenlastverteilung K Hbeta 1 Idealisiert, setzt präzise, steife und symmetrische Lagerung voraus. Schmierstoff/Rauheit Z L Z V Z R 1 ausreichende Ölschmierung Geschwindigkeitsfaktor relative Rauheit R Z100 = 10 Umfangsgeschwindigkeit 10 m/s Lebensdauerfaktor Z N 1 Dauerfestigkeit 10.000 h (Bei Stahlwerkstoffen) Betriebstemperatur für T Betr bis 60ºC die Werkstoffkennwerte von Kunststoffrädern sind stark temperaturabhängig Kunststoffzahnräder Die Tragfähigkeit eines Zahnrades hängt von vielen Faktoren ab. Die angegebenenen Drehmomente stellen Richtwerte dar, um die Auswahl zu erleichtern. Bei Bedarf ist für den jeweiligen Anwendungsfall eine spezifische Festigkeits- und Tragfestigkeitsberechnung durchzuführen. Die Verschleißlebensdauer wird je nach Betriebsbedingungen durch entsprechende Fett/Ölschmierung beeinflusst. Beachten Sie weiterhin, dass es bei unzureichender Schmierung zum Fressen der Zahnradflanken kommen kann. Bitte überprüfen Sie das zulässige Moment immer getrennt sowohl für die Ritzel- als auch für die Radseite! Für Kunststoffstirnzahnräder wird aufgrund der größeren Elastizität mit einem K Hbeta von 1 gerechnet. Für Messing und Zink-Druckguss wird ebenfalls ein K Hbeta von 1 angesetzt, da für diese Werkstoffe ein gutes Einlaufverhalten vorausgesetzt wird. WICHTIG Für die verwendeten Werkstoffe werden folgende Kennwerte zugrunde gelegt: s bw in N/mm 2 s Hlim in N/mm 2 28 (VDI-2545) 40 (VDI-2545) 28 (VDI-2545) 40 (VDI-2545) 40 48 60 150 100 250 150 350 200 590 350 1360 400 1630 200 400 Werkstoff zulässige Biegeschwellfestigkeit Zulässige Flankenpressung POM Polyacetal PA12G ZnAl4Cu1 Ms58 (2.0401) 11SMnPb30+SH (1.0718) C45 normalisiert 42CrMo4 gehärtet 16MnCr5 einsatzgehärtet X10CrNiS18 9 (1.4305, rostfrei, austenitisch)